MAM - DIE BAP-Coverband - Medienecho

Kölnische Rundschau 10.03.2013

2200 Fans feierten die Oldie-Helden

Plötzlich standen mehr als „100 Jahre deutsche Musikgeschichte“ auf der Bühne. Nur wenige Meter entfernt, konnte keiner der Besucher der 16. Mechernicher Oldienacht die Füße oder Hüften still halten.

Plötzlich standen mehr als „100 Jahre deutsche Musikgeschichte“ auf der Bühne. Nur wenige Meter entfernt, konnte keiner der Besucher der 16. Mechernicher Oldienacht die Füße oder Hüften still halten. Rock ’n’ Roll pur: „The Lords“ und „The Rattles“ – zwei Bands, die sich in Deutschland unsterblich gemacht haben, spielten gemeinsam auf der Bühne in der Ton-Fabrik. Es sollte der musikalische Höhepunkt der Oldienacht werden – und es wurde der musikalische Höhepunkt.

Willi Greuel, Organisator und Chef der Hilfsgruppe Eifel für tumor- und leukämieerkankte Kinder, zu deren Gunsten auch die Oldienacht 2013 veranstaltet wurde, war begeistert: „Was für ein Abend! Und was für ein toller Auftritt! Aber auch alle anderen Bands waren einfach der Wahnsinn.“

Nicht nur die Bands waren der Wahnsinn, sondern der ganze Abend. 150 Helfer sorgten für einen reibungslosen Ablauf vor und hinter der Bühne. Neun Bands spielten bis drei Uhr in der Nacht Livemusik – insgesamt zehn Stunden. Und das vor 2200 Zuhörern – Rekordbesuch!

Ganz nebenbei überreichte die Hilfsgruppe Eifel noch Schecks im Wert in Höhe von 73 000 Euro für gute Zwecke.

Die Veranstaltung hat mittlerweile einen derartigen Kultstatus erlangt, dass Oldie-Fans aus ganz Deutschland in die Zikkurat nach Firmenich kommen. Anja Magerkord reiste extra aus Hannover an, um ihre musikalischen Helden aus der Jugend, „The Rattles“, zu sehen. Magerkord gründete vor Jahren sogar eigens einen Rattles-Fanclub. Das man(n) auch im gesetzteren Alter den Rock ’n’ Roll noch im Blut hat, bewiesen die Musiker der „Lords“ und „Rattles“ schon während ihrer Einzelauftritte. Auch gemeinsam lieferten sie ein perfekte Show. Sehr gute Musiker verstehen sich eben auch, wenn sie das erste Mal gemeinsam auf einer Bühne stehen. Musikalisch sind die Herren nämlich immer noch über jeden Zweifel erhaben. Zwar sind die langen Haare mittlerweile fast vornehmlich weiß, aber einen flotten Spruch haben sie immer noch auf den Lippen. Vor allem Leo Lietz war in Firmenich nicht auf den Mund gefallen. Der Gitarrist und Sänger der „Lords“, Gründungsmitglied und somit Urgestein der Band, war mit seiner „Berliner Schnauze“ der Entertainer schlechthin auf der Bühne. Lietz war schon dabei, als „The Lords“ zwischen 1964 und 1969 mit insgesamt zwölf Titeln in den Charts vertreten waren. Da waren einige Gäste, die in der ersten Reihe feierten, noch gar nicht geboren. Ihre musikalische Herkunft können und wollen auch „The Rattles“ nicht verbergen. Angefangen hat alles in den 60er Jahren auf dem Kiez in Hamburg, als sie die jungen Beatles trafen und sich von deren handgemachter Beatmusik begeistern ließen. Mehr als fünf Jahrzehnte später wurden sie von 2200 Fans in Firmenich immer noch gefeiert. Zunächst alleine auf der Bühne, dann gemeinsam mit den „Lords“.

„Bosstime“ - ein absoluter Höhepunkt

Da saß die Coverband „Abba da capo“ schon längst im Backstage-Raum und tauschte sich mit den anderen Musikern aus. Die Band reiste eigens aus Leipzig an und gastierte erstmals in der Zikkurat.

Anschließend rockten „The Queen Kings“ die Ton-Fabrik. Wenn eine Band weiß, wie man „Queen“-Songs nachspielt, dann sind es die Musiker um Bassist Rolf Sander und Schlagzeuger Matthi Edwards. Sie wurden sogar von Queen-Gitarrist Brian May und Drummer Roger Taylor ausgewählt und durften beim Queen-Musical mitmachen.

Als Lokalmatadore traten die vier Musiker der „The Beatles Forever Band“ auf. Das Ensemble aus Euskirchen spielte schon für die Bundeskanzlerin, zur Eröffnung des Weltreiterfestes CHIO in Aachen und nun bei der Oldienacht in Firmenich.

Die Formation „Voodoo Lounge“ brachte die „Ton-Fabrik“ früh zum Kochen und zeigte ihr musikalisches Können leicht „versteckt“ in einer tollen Licht- und Nebelshow. Seit 15 Jahren huldigt die international erfolgreiche Rolling- Stones-Tribute-Band den großen Hits der „Stones“.

Ein absoluter Höhepunkt während der zehn Stunden Live-Musik war „Bosstime“. Auf der eigenen Website kokettiert die Band mit der Aussage, derzeit wohl unumstritten Deutschlands gefragteste Bruce-Springsteen-Tribute-Band zu sein. Unabhängig davon, wie gefragt „Bosstime“ ist – ihre Covermusik von Bruce Springsteen ist einfach gut. Songs wie „Dancing in the Dark“, „Hungry Hearts“ und „Born in the USA“ kitzelten aus den Besuchern der Oldie-Nacht einige Reserven heraus. Die Lieder vom „Boss“, wie Springsteen seit den 1970ern oft genannt wird, nachdem er seinen Bandmitgliedern nach den Auftritten die Gage bar ausbezahlte, kamen beim Publikum gut an.

Bei „Born in the USA“ hätte sich Sänger Thomas Heinen eine Pause gönnen können, so textsicher war das Publikum. Doch Heinen schmetterte voller Inbrunst den Megahit ins Mikrofon.

Mit auf der Bühne in der Ton-Fabrik stand auch ein Euskirchener. Christian Golz spielt den Bass bei „Bosstime“ (siehe Interview). Der große Pluspunkt von „Bosstime“ sind die Authentizität, Ausstrahlung sowie der Enthusiasmus, mit der Heinen die Springsteen-Klassiker singt. Stimmlich kommt er der Legende schon sehr nahe. „Wir hätten gerne noch viel, viel länger gespielt“, war er fast schon traurig, dass der Auftritt nach einer Stunde schon wieder vorbei war.

Wer von Besuchern nach den vielen Bands zu vorgerückter Stunde mal kurz die Augen schloss, der hätte meinen können, dass da plötzlich noch mal ein Original auf der Bühne stand. Doch es waren nicht Wolfgang Niedecken und „Bap“, sondern „Mam“ mit Sänger Klaus Drotbohm.

Optisch unterscheiden sich die beiden Sänger zwar deutlich, dafür klingen sie stimmlich zum Verwechseln ähnlich. „Mam“ muss sich nicht hinter dem großen Vorbild verstecken. Eine Zeitreise durch die komplette Schaffenswelt von Niedecken und Co. bekamen die Oldie-Fans aber nicht auf die Ohren. „Mam“ beschränkt sich vor allem auf die Bap-Lieder aus den 1980er Jahren.

„Bap war damals eines meiner ersten Konzerte und ich fühle mich gerade 25 Jahre jünger“, sagte Elke Schumacher nach „Verdamp lang her“. Als der letzte Akkord verklungen war, ging es auch für Schumacher nach Hause. Doch so lange muss die 48-jährige Euskirchenerin nicht warten. Am 29. März 2014 steigt die 17. Auflage der Kultveranstaltung.

Medienecho

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