Die BAP-Coverband spielte in Originalbesetzung mit Percussion Lieder von Wolfgang Niedecken aus den frühen 80er Jahren und einige Glanzstücke der 90er. Sie bereitete damit dem Publikum einen mitreißenden Kölsch-Rock-Abend. Sänger Klaus Drotbohm klingt der Originalstimme des BAP-Sängers zum Verwechseln ähnlich.
Mit Liedern wie "Kristallnaach", "Verdamp lang her" oder "Waschsalon" brachte die sechsköpfige Band das Publikum zum Tanzen und Rocken. Mit zusätzlichen Saxophon- und Geigen-Soli perfektionierte MAM ihre Lieder. Gegründet wurde die Band im Jahr 2005. Mittlerweile hat die instrumental erfahrene und spielfreudige Gruppe bis zu 30 Auftritte pro Jahr.
[...] Der Stimmung im Zelt tat das jedoch keinen Abbruch. Obwohl Klaus Drotbohm durch eine starke Erkältung stimmlich angeschlagen war, unterhielt die Band die Zuschauer mit ihren kölschen Liedern fast vier Stunden lang. Als das Publikum nach immer weiteren Zugaben verlangte, meinte der Sänger: "BAP hat 220 Stücke geschrieben. Wir sind jetzt bei 30. Da geht noch was!" Und hier noch ein Hinweis der Band zu ihrem Namen für alle Nicht-Kölschen: BAP steht für Vater, und MAM für Mutter.
Die nächsten Events für Musikfreunde lassen nicht lange auf sich warten: Am Freitag, 24. Juli, veranstaltet "Ant Event" in Kooperation mit dem Wipperfürther Kultur- und Veranstaltungszentrum "Alte Drahtzieherei" eine große Party unter dem Motto "Tribute to Michael Jackson". Der Schützenverein Hückeswagen lädt für den 25. Juli zu "Abba- Fever meets Night-Fever" ins Schützenzelt ein. Von "Sommerloch" kann für die Daheimgebliebenen somit keine Rede sein.
http://www.rp-online.de/public/article/hueckeswagen/733948/Koelsch-Rock-gut-wie-das-Original.html