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Oliver Küster - Gitarre
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In Rheinbach, der Stadt in der auch Wolfgang Niedecken einen Teil seiner Jugend verlebte, lernte ich zunächst klassische Gitarre bei einer über 80-jährigen Musiklehrerin. Statt der gewünschten Stücke von AC/DC, ZZ TOP oder den local heroes BAP durfte ich mich an anderen Abräumern wie „Azzuro“ versuchen.
Während meiner Schulzeit frequentierte ich dann ausgiebig all die BAP-historischen Kultstätten wie die OT-Rheinbach, das Internat, Mama Mertens Frittenbude und das Merzbach Eck.
Die erste Schülercombo nannte sich aus unerfindlichen Gründen Coitus Interruptus: Deutschrock mit den obligatorischen „sozialkritischen“ Texten. Es folgten einige Schul- und Abibands mit den üblichen Party-Klassikern (Westernhagen etc.).
Während des Studiums in Göttingen vergnügte ich mich - zusammen mit dem MAM-Keyborder Andreas - in einer 8-köpfigen Fun-Rock-Combo namens Ernst Bollek & KSZE. Dort wurde gnadenlos alles verwurstet, was möglich war.
Aus Mitgliedern von Ernst Bollek entwickelte sich später eine Jazz-Rock-Band namens Sewage Plant. Musikalisch zwischen Jazzkantine und Krautrock angesiedelt, hatten wir viele schweißtreibende Live-Gigs und jede Menge Spaß.
Zurück in Bonn saß dann irgendwann der Klaus vor mir und spielte alte BAP-Nummern auf der Gitarre. Als ich dann die Augen schloss und Wolfgang Niedecken live bei mir im Wohnzimmer hörte, dachte ich nur:
Nemm mich met!
Olli
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