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MAM - DIE BAP-Cover Band - Klaus Drotbohm Drucken E-Mail

Klaus Drotbohm - Gesang


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OK, OK! Ich gebe mich geschlagen und akzeptiere es: meine Stimme klingt tatsächlich wie die des (jungen) Wolfgang Niedecken. Wie das kommt? Keine Ahnung?

Die stimmliche Metamorphose muss wohl so im zarten Alter von sechs Jahren begonnen haben. Aufgewachsen bin ich in Andernach am Rhein in Rheinland-Pfalz. Hallo ihr Bonner und Kölner! Wir sind auch Rheinländer – lasst uns bitte nicht mit den Pälzern allein!!! Jedenfalls guckte man hier auch das Millowitsch-Theater im WDR, meine Eltern hörten Bläck Fööss und gingen mit mir zum FC - wenn auch nur, um mit dem HSV einen Auswärtssieg in Müngersdorf zu feiern.

Spätestens dann nach Erscheinen der „für usszeschnigge“ kannte mein Plattenspieler zum Leidwesen meines gesamten Umfeldes für etwa 10 Jahre nur noch BAP. Wohl schätzungsweise 6.000 Mal musste der die „bess demnähx“ spielen, die für mich bis heute beste live-Platte aller Zeiten. Persönlich und auf der Bühne erlebte ich die Jungs erstmals mit zwölf in der Realschul-Turnhalle in Andernach. Schon am Nachmittag des Auftrittes streunte ich mit einem Kumpel um die Halle und wir durften schließlich dem „Bodenpersonal“ beim Aufbauen helfen und später sogar dem Soundcheck beiwohnen. Ich muss sagen, dieser Nachmittag und der folgende 4-Stunden(!)-Gig sollten mich armen Pubertierenden doch nachhaltig beeinflussen. Zu dieser Zeit besorgte ich mir auch meine erste Gitarre und spielte seitdem das BAP-Buch rauf und runter.

Nach dem Stimmbruch war dann auch die stimmliche Umwandlung in W.N. endgültig abgeschlossen und ich wurde von „Skull“ – einer Coverband „entdeckt“. Mit meinen alten Weggefährten Christian Ebert und Kai Streier wurden wir die Helden aller Mittel- und Oberstufen-Feten und brachten es in der Pellenz (Andernach-Mendig-Mayen) zu bescheidenem Ruhm …

In den 90er Jahren dann schleppten Christian und ich unsere Klampfen durch die Welt und beglückten Griechen, Indonesier, Ägypter, Brasilianer etc. an ihren schönen Stränden mit „Stell dir vüür“, „Jraaduss“ und den anderen Knallern. In kompletter Band-Besetzung retteten wir mit wechselnden Gastmusikern dann noch diverse Hochzeitsfeiern, bis es dann irgendwann zu den denkwürdigen Zusammentreffen in Andreas’ Wohnzimmer kam.

Heute, bestimmt 20 BAP-Konzerte und zig durchklampfte Nächte später, erfülle ich mir mit den anderen fünf großartig verrückten MAMs einen großen Wunsch …

„Wa’sch mir jewünsch hann, wollt ihr wesse,
deit mer leid, dat ess jeheim …“

Danke!

Klaus

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Letzte Aktualisierung ( 24.10.2007 )
 
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