|
Klaus "Kille" Kindler - Bass
zurück zur Übersicht
So, wat soll ich denn über mich erzählen?
Ich stamme aus dem Rheinland und hatte eine schwere Kindheit. Ich konnte in meinem ersten Lebensjahr nicht sprechen, nicht laufen und hatte die ersten Monate meines Lebens noch nicht einmal Zähne. Dazu kam, dass ich in Neuwied geboren wurde und ein echter Schärjer bin.
Groß geworden bin ich mit der Musik der 70er. In der Zeit war musikalisch eine Menge los - brauch ich euch aber, glaube ich, nicht zu erzählen. Genesis, die Stones, Queen, Pink Floyd, The Who, Jethro Tull und die ganzen Rock-Opern habe ich schon ziemlich früh rauf und runter gehört, da ich einen älteren Bruder hatte, der mir damals sein Tonbandgerät vermachte. Da waren die nämlich alle drauf.
O.k. , das ist aber nur die halbe Wahrheit:
Meine Eltern prägten mich musikalisch natürlich ganz anders. Heino, Rex Gildo, Udo Jürgens, Mary Roos, Cindy und Bert, Jürgen Drews, Michael Holm und Tony Marshall, der immer auf die Pauke haute und was weiß ich noch alles, haben ebenfalls tiefe Spuren in meinem Leben hinterlassen. Bevor ich nämlich irgendetwas auf der Gitarre oder Bass-Gitarre spielen konnte, hab ich "Griechischer Wein" von Udo – nee, nicht Lindenberg - auf der Heimorgel spielen können. Im Radio lief dann oft diese Disco-Musik, und außerdem gab es da noch Dieter Thomas Heck und Ilja Richter. In den 70ern war ich musikalisch schon sehr aktiv. Neben der Heimorgel meines Vaters spielte ich auch Schlagzeug. In Ermangelung eines echten Schlagzeugs musste ich dies allerdings auf Kochtöpfen und Tupperware-Schüsseln tun.
Was soll ich erzählen, dass ich im fünften Schuljahr aus dem Schulchor flog und hernach zwei Jahre eine Blockflöte quälte? Dann war jedenfalls Schluss mit lustig. Ich schloss mit der Volksmusik ab. Mit 15 begann ich klassische Gitarre zu lernen und mit 17 dann Bass. Und fortan spielte ich in den verschiedensten Bands. Es waren Heavy-Metal-Bands genauso darunter wie Blues- oder Swing-Bands. Es folgten einige Jahre in einer Party-Cover-Band und dann trat die Mutter aller Bands in mein Leben: MAM !!!
Via Internetanzeige stieß ich im November 2005 auf die Mädels und fortan „wor nix wie bessher“. Die Musik von BAP hat mich durch viele Jahre meines Lebens begleitet – gespielt habe ich in anderen Bands auch schon viele BAP-Nummern. Neu ist allerdings, dass ich das jetzt ganz und gar tue. MAM ist ein tolles Projekt und ich bin gespannt, was der große Zampano noch alles mit uns vor hat ...
Was ich in meinem Leben gerne mal machen würde? Mein Freund Ols hat mir mal von einem tollen Projekt erzählt. Er wollte mit ein paar anderen Musikern "The Wall" von Pink Floyd in Neuwied am Deich aufführen, und zum Höhepunkt der Show den Deich einreißen - da wär ich gerne dabei.
So long, Kille
Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, du musst Javascript aktivieren, damit du sie sehen kannst
zurück zur Übersicht
|